Vita

Heleen Posthumus (1943) wuchs im Süden der Niederlande auf und besuchte das klassische Gymnasium. Schon mit vierzehn Jahren bekam sie abends Zeichenunterricht von Herman Filott, der in Heerlen Zeichenlehrer ausbildete. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik an der Uni Utrecht, machte nebenbei Bühnenbilder oder dekorierte Innenräume für Betriebs- und Studentenfeier.

 

Familie und Beruf nahmen im Laufe der Jahre immer mehr Zeit in Anspruch, so dass die aktive Kunstbeschäftigung eine Zeitlang in den Hintergrund geriet. 2002 zog sie mit ihrem Mann nach Ruurlo (Achterhoek) und konnte sich jetzt wieder intensiv der Malerei widmen. Sie lernte die Monoprint-Technik bei Béa Verheul kennen und besuchte Malkurse bei Sabine Jahnke, Michael Bause (Berlin) und Renate Meinardus (Arnsberg). Jedes Jahr geht sie für neueTechniken und Impulse zur Freien Kunstakademie in Augsburg, wo sie Malkurse von u.a.Renate Kuttke und Andrea Rozorea besucht. Und auch bei Stephan Geisler in Bochum lernt sie.

 

Sie beteiligte sich seit 2003 an zahlreichen (Gruppen)Ausstellungen, Atelierrouten und Kunstmärkten.
2014 gehörte sie zu den internationalen Künstlern, die im TextilWerk Bocholt am Projekt Familienchroniken beteiligt waren. 2015 hatte sie eine Einzelausstellung in der Alten Molkerei in Bocholt. 2017 stellte sie mit dem Künstlerkollektiv Diversity in der Stadtgalerie Sundern (D) aus.
Sie malt mit Acryl vor allem abstrakt, experimentiert gern mit Texturen und Strukturen, Rost, Wachs und Collage.

Heleen Posthumus schilderen in de Pfalz 2013